Volksinitiative «Für ein fussgängerfreundliches Zentrum»
Die Ustermer Bevölkerung fordert schon lange ein attraktives Zentrum. Ein Zentrum, in welchem man flanieren und einkaufen kann, sich treffen und Kultur- und Freizeitangebote geniessen kann – und das ohne dass jede Strassenquerung einem Spiessrutenlauf gleich kommt. In den letzen Jahren hat der Stadtrat zwar versucht, das Stadtzentrum da und dort ein wenig aufzuwerten, viel attraktiver ist es dadurch nicht geworden. Der Grund ist klar: So lange das Stadtzentrum nicht autofrei ist, ist es als Begegnungsort nicht attraktiv genug.
Die von der SP vorgeschlagene Volksinitiative «Für ein fussgängerfreundliches Zentrum» greift an diesem Punkt an. Sie verlangt ein neues Verkehrsregime für das Zentrum. Im Geviert zwischen Bahnlinie, Bahnhof-, Zürich- und Amtsstrasse soll im Grundsatz eine autofreie Zone eingerichtet werden. Anwohnerinnen und Anwohner, Zulieferer, Busse und Taxis sollen davon ausgenommen werden, ebenso muss die Zufahrt zum Bahnhof und zur Post gewährleistet werden.
Erst ein neues Verkehrsregime für das Zentrum von Uster ermöglicht eine Neugestaltung und Aufwertung des öffentlichen Raums. Für die SP Uster ist klar, dass die Stadt Uster mit einem autofreien und neugestalteten Zentrum endlich ein attraktives Gesicht erhielte. Davon würde letztlich auch das Ustermer Gewerbe profitieren: Erfahrungen aus anderen Städten zeigen allesamt, dass autofreie Zonen für steigende Umsätze beim Detailhandel sorgen.
Die Initiative «Für ein fussgängerfreundlichess Zentrum» im Wortlaut
Das Verkehrsregime im Zentrum der Stadt Uster – d.h. im Geviert zwischen Bahnlinie, Bahnhofstrasse, Zürichstrasse und Amtsstrasse – wird nach folgenden Grundsätzen ausgestaltet:
- Erlass eines allgemeinen Fahrverbots für Motorfahrzeuge;
- Fahrten von Anwohnerinnen und Anwohnern, Zulieferern, Bussen und Taxis bleiben gestattet;
- die Zufahrt zum Bahnhof und zur Post ist zu gewährleisten.